Sonntag, 21. Dezember 2014

21. Dezember - Das einundzwanzigste Türchen öffnet sich.....

Das Weihnachtslicht

 von Christine Götter,1992

Eines Abends im Advent, es war irgendwann in den 90-iger Jahren, beschloß das Christkind Weihnachten wieder einmal auf der Erde zu verbringen.
Es war lange nicht mehr dort gewesen. Der Weg zur Erde war weit und beschwerlich und er wurde auch kaum mehr begangen, außer von ein paar Engeln. Diese mußten sich ab und zu da unten umsehen, denn sie schrieben die Chronik der Erde.
Nur einer machte sich Jahr für Jahr auf den Weg, das war der Weihnachtsmann. Viel Arbeit hatte er nicht mehr, denn es gab nur noch sehr wenig Kinder, die an ihn glaubten. Für diese Kinder machte er sich besondere Mühe, denn sie waren seine Hoffnung für den Frieden der Erde.
Das Christkind konnte den traurigen Erzählungen des Weihnachtsmannes kaum Glauben schenken, "er war halt doch schon ein recht alter Mann." Auch die Chronik, welche die Engel schrieben, erschien ihm nicht wahr. "Diese Engel übertreiben doch immer wieder, ich will mich selbst überzeugen!"
So kam es, daß das Christkind am Morgen des Weihnachtstages auf der Erde landete. Es war entsetzt über all die Dinge, die es sich ansehen mußte: Leute im Geschenke-Kaufrausch - Weihnachtslieder plärren aus Lautsprechern - angespannte, gehetzte Gesichter - schlichtweg ein Durcheinander, das es früher nie gegeben hatte.
Beim Kommentar einer jungen Frau horchte das Christkind auf: "Dieses Weihnachtsgetue nervt mich, hoffentlich ist der Rummel bald vorbei!"
"Das ist es wohl", dachte das Christkind. "Die Leute tun nur noch so, als ob Weihnachten wäre, das eigentliche Weihnachtsgefühl kennen sie längst nicht mehr."
Auch abends in den Familien wurde es kaum besser. Schnell - schnell,
in die Kirche. Heute muß man da ja hin, ist doch Weihnachten - rasch nach haus, das Essen wird sonst kalt - der Teller ist noch nicht leer, schon quengeln die Kinder. Sie wollen ihre Geschenke, schließlich hat man sie lange genug neugierig gemacht. Gleich - ist es soweit - JETZT...
Dem Christkind stehen die Tränen in den Augen. So traurig war es lange nicht gewesen. Es mußte etwas tun, um den Menschen wieder echte Freude zu schenken.
Da kam ihm eine Idee: Es hatte ja noch sein Weihnachtslicht einstecken! Mit dem tröstete es im Himmel kleine Engelchen, die von ihrer Wolke gefallen waren, oder spendete Trost für alle, die traurig waren. Wieso sollte diese Licht auf der Erde nicht auch seine Wirkung tun? Rasch griff das Christkind in seine Tasche und streute Weihnachtslicht in jedes Haus. Es vergaß kein einziges.
Auf einmal wurde es überall still. Den Menschen wurde warm ums Herz. Die Erwachsenen wollten sich zuerst gegen dieses Gefühl wehren, denn sie kannten es nicht oder hatten es vergessen. Die Kinder aber, sie nahmen es sofort an. Für sie war es das Schönste, was sie je erlebt hatten.
Die Alten lächelten still. Ja, Weihnachten hatte seinen Zauber wieder, der im Laufe der Zeit verloren gegangen war.
"So etwas darf nie mehr geschehen" dachte das Christkind und ließ vorsorglich eine ganze Menge Weihnachtslicht auf der Erde zurück, bevor es sich wieder auf den Heimweg machte. Dieses besondere Licht brennt seitdem in jeder Kerze und bringt Frieden und Zuneigung, aber auch Ruhe und Nachdenklichkeit in die Häuser und Herzen der Menschen.
"Ja ja", brummte der Weihnachtsmann wohlwollend, als er das Christkind bei seiner Heimkehr empfing. "Du hast den Menschen das schönste aller Geschenke gemacht - du hast ihnen die Freude gegeben." Damit wandte er sich um und ging zu seiner Weihnachtswerkstatt.

Samstag, 20. Dezember 2014

20. Dezember - das zwanzigste Türchen öffnet sich.....



Das Weihnachtsrezept

Man nehme eine große Portion liebevoller Gelassenheit,
Freude, Humor und Dankbarkeit zu gleichen Teilen,
eine kräftige Prise Toleranz.
Dann mische man alles sorgfältig, bis es sich gut verbindet.
Je nach Geschmack mit etwas milder Güte abschmecken.
Gemeinsam genießen!

Guten Appetit!

Freitag, 19. Dezember 2014

19. Dezember - Das neunzehnte Türchen öffnet sich....

Die Weihnachtsgeschichte
für Kinder erzählt
von Wilfried Pioch

In der kleinen Stadt Nazareth lebte eine junge Frau. Ihr Name war Maria. Eines Tages hatte sie ein wunderbares Erlebnis. Maria hörte hinter sich eine Stimme, die sagte: „Ich begrüße dich, Maria, Gott ist mit dir."
Das war ein ganz anderer Gruß, als sie ihn sonst täglich hörte. Maria spürte, dass jetzt eine wichtige Stunde ihres Lebens gekommen war. Sie sah sich um. Woher kam die Stimme? Helles Licht sah sie. In diesem Licht nahm sie eine Gestalt wahr. „Das ist eine Botschaft von Gott", durchfuhr es Maria. „Es muss ein Engel sein." Maria erschrak. Sie hörte die Stimme sagen: „Du wirst bald ein Kind bekommen, einen Sohn. Dein Kind wird Gottes Sohn genannt werden, denn Gott sendet ihn als Retter, um dem Volk Israel und der ganzen Welt zu helfen." Als sie sich dann umsah, war weder die Lichtgestalt zu sehen, noch die Stimme zu hören. Maria wusste genau, es war kein Traum, sondern ein ganz besonderes Erlebnis. Maria hatte einen jungen Mann sehr lieb. Er war von Beruf Zimmermann. Er baute Häuser und sägte aus Bäumen die Balken dafür zurecht. Sein Name war Josef. Eines Tages kam Josef früher als gewöhnlich nach Hause. „Was ist denn los?" fragte Maria, „du bist ja so aufgeregt." „Auf dem Marktplatz waren römische Soldaten. Sie haben einen Befehl des Kaisers vorgelesen", berichtete Josef, "alle Menschen sollen gezählt werden. Die Namen sollen aufgeschrieben werden. Wer irgendwo ein Stück Land besitzt, muss sich in dem Ort zählen lassen, wo sich seine Äcker oder Wiesen befinden. Darum müssen wir nach Bethlehem. Dort haben mein Vater und mein Großvater gewohnt. Da gibt es auch noch Land, das mir gehört." „Jetzt sollen wir nach Bethlehem wandern?" fragte Maria, „in wenigen Tagen kommt doch unser Kind zur Welt." Josef antwortete: „Es wird uns nicht erspart bleiben. Du weißt, die Römer haben unser Land besiegt. Wenn sie befehlen, müssen wir gehorchen." Maria dachte daran, dass ihr Kind ein besonderes Kind sein sollte. So hatte es der Engel gesagt. Und Bethlehem war ein besonderer Ort, denn hier hatte einst der König David gelebt. Manche Menschen sagten auch: „Eines Tages wird in Bethlehem der Retter für unser Volk geboren." Maria sagte zu Josef: „Dann werden wir also wandern müssen." Josef klopfte in Bethlehem bei vielen Häusern an und fragte: „Könnt ihr wohl mich und meine Frau aufnehmen? Wir sind wegen der Volkszählung unterwegs." „Wir haben selbst zu wenig Platz", gaben die meisten zur Antwort. „Fragt doch im Gasthaus", sagten andere. Die Herbergen für Reisende waren schon überfüllt. Es waren einfach zu viele Menschen unterwegs. Doch Maria spürte, dass jetzt bald das Kind geboren würde. Der Gastwirt hatte Mitleid. Er erlaubte ihnen, im Stall bei den Tieren zu übernachten. So fand auch ihr Esel einen guten Platz. In diesem Stall der Herberge wurde mitten in der Nacht Marias Baby geboren. Josef nahm das kleine Kind in den Arm. Liebevoll sah er es an. Er überlegte, wo er es nun hinlegen sollte. „Sieh hier, Maria, das wird das Bett für unser Kind", sagte Josef. Er nahm die Futterkrippe, aus der sonst die Tiere fraßen, und legte Stroh hinein. In ihrem Gepäck hatten sie weiße Tücher mitgebracht. Damit konnte Josef nun aus der Futterkrippe ein Bettchen machen. Das Baby wurde in Windeln und Tücher warm eingewickelt und dann in die Krippe gelegt.

Mitten in der Nacht kamen die ersten Besucher. Es waren Hirten. Ihre Aufgabe war es, auf die Schafherden und die Ziegenherden von verschiedenen Bauern aus dieser Gegend aufzupassen. Sie mussten die Herden vor wilden Tieren und vor Dieben schützen. Darum
durften sie nachts nicht schlafen. Die Hirten waren sehr arme Männer. Sie bekamen nur wenig Lohn für ihre Arbeit. Die meisten Leute redeten von ihnen nur Schlechtes. Sie behaupteten, dass die Hirten oft heimlich Schafe verkauften und dem Besitzer der Herde vorlogen, die Schafe seien von wilden Tieren getötet. Solche Hirten, die von vielen Menschen verachtet wurden, erlebten in dieser Nacht etwas Großartiges. Es war kalt in der Nacht. Die Hirten saßen am Feuer und wärmten sich. Plötzlich sagte einer von ihnen: „Seht da! Was ist das bloß? Es wird hell mitten in der Nacht!" In dem Licht sahen sie eine helle Gestalt. Es war ein Engel. Sie erschraken und fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht. Ich bringe euch eine gute Nachricht, die euch und alle Menschen froh machen wird. Ein Menschenkind wurde heute geboren, das wird einmal der Welt die Rettung bringen. Dieses Kind ist der Heiland der Welt, auf den so viele Menschen schon lange warten. Er ist in Bethlehem geboren, in der Stadt, aus der einst der König David kam. Geht hin und seht selbst. Das Kind ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe." Die Hirten wagten kaum, sich zu rühren. Es wurde noch heller am Himmel, und es war ihnen so, als ob sie Musik hörten und viele Stimmen
sangen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden für alle Menschen, denn Gott
hat sie lieb." Dann war wieder alles dunkel am Himmel, und nur der Feuerschein gab den Hirten etwas Licht. Eine lange Zeit schwiegen sie und konnten kaum begreifen, was
sie da eben erlebt hatten. Doch dann sagte einer: „Kommt, lasst uns nach Bethlehem
gehen und dieses Kind suchen, von dem der Engel gesprochen hat." So wanderten sie durch die Nacht. Sie überließen die Herden den wachsamen Hunden. Unterwegs ging ihnen immer wieder der Gedanke durch den Kopf: „Der Retter ist geboren. Eines Tages wird das Kind ein Mann sein. Dann wird er bestimmt auch uns helfen, uns, den ärmsten Menschen." Sie kamen nach Bethlehem und suchten in allen Ställen. Schließlich fanden sie Josef und Maria und ihr Kind. Genau wie der Engel es gesagt hatte, lag das Kind in einer Futterkrippe. Da war die Freude groß. Sie hatten also nicht geträumt. Dann würde sicher auch wahr werden, was sie von den Engeln gehört hatten. Sie knieten bei der Krippe und dankten Gott für dieses Kind. Dann erzählten sie Maria und Josef, was der Engel ihnen gesagt hatte. Ein Hirte sagte: „Euer Kind wird gewiss einmal uns armen Leuten helfen." „Nein", sagte ein anderer, „dieses Kind wird allen Menschen helfen. So hat es der Engel gesagt." „Durch dieses Kind kommt eines Tages Frieden auf die Erde. Das haben die Engel gesungen", sagte ein dritter von den Hirten. Nach einer Weile fügte er hinzu: „Und wenn erst der Friede da ist, dann werden die armen Menschen nicht mehr hungern." Als die Hirten wieder zu den Schafen gingen, erzählten sie allen Leuten, die sie trafen, von diesem Kind und von der Botschaft der Engel. Bis zum Morgen sangen sie viele frohe Lieder von Gottes Liebe zu den Menschen.

In einem Land weit im Osten, da gab es weise Männer. Die beobachteten an jedem Abend, wo die Sterne am Himmel standen und welche Bahn sie zogen. Sie macht
en sich auch viele Gedanken darüber, was die Bewegungen der Sterne bedeuteten. Darum hießen sie Sterndeuter. Eines Tages waren sie ganz aufgeregt. Am Himmel
sahen sie eine merkwürdige Erscheinung. Zwei Sterne kamen immer näher aneinander heran. Nach einiger Zeit sahen die beiden Sterne wie ein neuer großer Stern aus. „Du weißt doch, den einen nennen wir den Königsstern", sagte einer der Sterndeuter. Der andere antwortete: „Ja, und der andere ist der Stern der Juden." „Dann muss wohl im Lande der Juden ein ganz bedeutender, mächtiger König geboren worden sein", meinte ein dritter Sterndeuter, „lasst uns dieses Kind besuchen. Es wird sicher einmal ein mächtiger König." Aufgeregt redeten sie durcheinander und fingen an, die Reise vorzubereiten.
Sie besorgten sich Kamele, denn der Weg ins Land der Juden führte auch durch Wüsten,
die sie nur mit Kamelen durchqueren konnten. Es war für sie ganz klar, dass sie zur
Hauptstadt des Landes der Juden reiten mussten. Eines Tages hatten sie die Stadt
Jerusalem erreicht und ritten natürlich zum Palast des Königs des Landes. Er hieß
Herodes. Er ließ sich von den Sterndeutern genau erklären, wann sie zum ersten Mal
den Schein des hellen Sterns gesehen hätten. Dann sagte er ihnen: „Nicht weit von hier
liegt eine kleine Stadt mit Namen Bethlehem. Wahrscheinlich findet ihr dort das Kind,
das ihr sucht. Doch wenn ihr es gefunden habt, dann müsst ihr unbedingt hierher
zurückkommen. Natürlich will auch ich dieses Kind besuchen." Sie Sterndeuter Bethlehem sahen nach wenigen Stunden Bethlehem vor sich liegen, eine sehr kleine Stadt. Als sie die Stadt erreichten, wurde es bereits dunkel. „Seht nur, gerade über Bethlehem leuchtet der helle Stern des neuen Königs", rief einer von ihnen voll Freude. Nun gingen sie genau in die Richtung des Sternes. Und dann standen sie vor einem Stall. Es sah so aus, als schiene der Stern genau über diesem Haus. „Kann das hier richtig sein, ein Königskind in einem Stall?" meinte einer der Sterndeuter. „Vielleicht wird dieser besondere König ganz arm geboren, weil er später für die Armen eintreten wird", meinte ein anderer. Einer hatte inzwischen die Tür des Stalles geöffnet. Die Freude war groß, als sie tatsächlich Eltern mit einem kleinen Kind im Stall fanden. Sie knieten vor dem Kind nieder, als wenn es schon ein mächtiger König wäre. Sie dankten Gott, dass er sie ans Ziel ihrer Reise geführt hatte. Den Eltern erzählten sie von dem besonders großen Stern.
Josef und Maria hatten so viel Wunderbares bei der Geburt ihres Kindes erlebt. Nun
glaubten sie ganz fest daran, dass Gott ihr Kind einen besonderen Weg führen würde.
Die Sterndeuter hatten auch Geschenke mitgebracht. Einer gab Maria einige Goldstücke. Ein anderer hatte eine Dose voller Körner. Er nahm einige heraus und warf sie ins Feuer. Sofort verbreitete sich ein herrlicher Duft im Stall. „Das ist Weihrauch", sagte er. Der dritte gab Maria eine kleine Flasche und sagte: „Das ist kostbares Öl, womit Könige gesalbt werden. Man nennt es Myrrhe. Nimm es für dein Kind." Die Sterndeuter blieben die Nacht über bei Maria und Josef. In dieser Nacht träumten die Sterndeuter, dass sie nicht wieder zu Herodes zurückkehren sollten, um ihn zum Kind zu führen. So kehrten die Sterndeuter auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

18. Dezember - Das achtzehnte Türchen öffnet sich.....

Der Weihnachtsauszug

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,
worauf die ganze Welt sich freut,
das Land, soweit man sehen kann,
sein Winterkleid hat angetan.
Schlaf überall, es hat die Nacht,
die laute Welt zur Ruh gebracht,
kein Sternenlicht, kein grünes Reis,
der Himmel schwarz, die Erde weiß.

Da blinkt von fern ein heller Schein.
Was mag das für ein Schimmer sein?
Weit übers Feld zieht es daher,
als ob´s ein Kranz von Lichtern wär.,
und näher rückt es hin zur Stadt,
obgleich verschneit ist jeder Pfad.
Ei seht, ei seht! Es kommt heran!

O, schauet doch den Aufzug an!
Zu Ross ein wunderlicher Mann
mit langem Bart und spitzem Hute,
in seinen Händen Sack und Rute.
Sein Gaul hat gar ein bunt Geschirr,
von Schellen dran ein blank Gewirr,
am Kopf des Gauls, statt Federzier,
ein Tannenbaum voll Lichter hier,
der Schnee erglänzt in ihrem Schein,
als wär´s  ein Meer voll Edelstein.

Wer aber hält den Tannenzweig?
Ein Knabe, schön und wonnereich,
`s ist nicht ein Kind von unsrer Art,
hat Flügel an den Rücken zart.
Das kann fürwahr nicht anders sein,
als  vom Himmel ein Engelein!
Nun sagt mir Kinder, was bedeut´t
ein solcher Zug in solcher Zeit?
Was das bedeut´t ? Ei, seht doch an,
da frag ich grad beim Rechten an!
Ihr schelmischen Gesichterchen,
ich merk´s , ihr kennt die Lichterchen,
kennt schon den Mann mit spitzem Hute,
kennt auch den Baum, den Sack, die Rute.

Der alte bärt´ ge  Ruprecht hier,
er pocht schon oft an eure Tür,
droht mit der Rute bösen Buben,
warf Nüss und Äpfel in die Stuben
für Kinder, die da gut gesinnt.
Doch kennt ihr auch das Himmelskind?
Oft bracht´ es ohne euer Wissen,
wenn ihr noch schlieft in weichen Kissen,
den Weihnachtsbaum zu euch ins Haus,
putzt` wunderherrlich ihn heraus;
Geschenke hing es bunt daran
und steckt die vielen Lichter an,
flog himmelwärts und schaute wieder
von dort auf euren Jubel nieder.

O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
so überreich an Lust und Freud`!
Hör doch der Kinder Wünsche an
und komme bald, recht bald heran,
und schick` uns doch, wir bitten sehr,
mit vollem Sack den Ruprecht her.
Wir fürchten seine Rute nicht
wir taten allzeit unsre Pflicht.
Drum schick uns auch den Engel gleich,
mit seinem Baum, an Gaben reich.
O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
worauf die ganze Welt sich freut.

Robert Reinick
1805-1852

Mittwoch, 17. Dezember 2014

17. Dezember - Das siebzehnte Türchen öffnet sich......

Hinter dem siebzehnten Türchen befindet sich ein kleines Gewinnspiel.

Zu gewinnen gibt es ein Büchlein mit zwei historischen Kurzkrimis von Andreas J. Schulte, wo ich schon an einer Vorlesung an Halloween teilnehmen durfte. Mein Rewiev dürft Ihr gerne hier nachlesen.
Hier handelt es sich um einen historischen Gruselkrimi "Der Dämon der Nacht" und ein historischer Weihnachtskrimi "Der Stern des Meisters".



Mögt Ihr auch Krimis und wenn ja von welchen Autor?

Für die Teilnahme lasst einfach einen Kommentar auf meine Frage da.

Schön wäre es auch, wenn Ihr regelmäßiger Leser und/oder Follower meines Blogs via google+, Twitter oder meiner Facebook-Fanpage seid oder werdet.

Wer mag darf gerne das Gewinnspiel teilen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben und sich der Wohnsitz in Deutschland befindet.


Teilnehmen könnt Ihr nur heute den 17.12.2014 um 23:59 Uhr.

Wer gewonnen hat, erfahrt Ihr dann hier auf meinem Blog.

HINWEIS
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 -Dieses Produkt wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt.-